andBeyond

Care of the Land, Care of the Wildlife, Care of the People

Unsere erste Woche in Tansania verging wie im Flug und so hieß es nach knapp 7 Tagen schon auf Wiedersehen. Unser Ranger Jimmy brachte uns nach einem letzten Game - Drive zum Flughafen, wo wir etwa eine Stunde auf unseren Flieger warten mussten. Unsere Reise mit andBeyond  und ein weiteres Abenteuer konnte nun beginnen. 

andBeyond ist ein Reiseveranstalter welchen es mittlerweile seit 1991 gibt. Seit daher revolutioniert andBeyond die Tourismus-Branche in Afrika, Asien und Südamerika. Ihr Wunsch ist es, die Gäste in den Bereichen Natur-, Arten- und Umweltschutz zu sensibilisieren und das verwirklichen sie in 29 luxuriösen Lodges, mit maßgeschneiderten Touren, an den schönsten Orten der Welt. Sie selbst machen sich für den Tierschutz stark und sind in verschiedenen Projekten aktiv. Des Weiteren versuchen sie in Zusammenarbeit mit lokalen Initiativen, etabilierten Partnern und NGOs einen Beitrag zu leisten.

In den einzelnen Camps setzten sie zum Beispiel darauf,  diese an die Natur anzupassen und somit wenig Einfluss auf die Landschaft und Natur zu nehmen. Ein sorgsamer Umgang mit Ressourcen ist bei andBeyond genauso wichtig, wie ein finanzieller Beitrag um Arten und Naturschutz zu unterstützen und das Ökosystem der umliegenden Regionen so unversehrt wie möglich zu erhalten. Sie arbeiten nach der Philosophie „Care of the Land, Care of the Wildlife, Care of the People“, welche noch einmal alle ihre Zielsetzungen unterstreicht.

Momentan arbeiten knapp 2.000 Menschen zu fairen Bedingungen bei dem Reiseveranstalter. Somit war es ihnen möglich, die Beschäftigungsrate um  bis zu 1000% zu erhöhen, was wirklich eine bemerkenswerte Verbesserung ist. Besonders wichtig ist es ihnen auch die Familien aus den umliegenden Dörfern zu unterstützen.

Ankunft im Grumeti Serengeti Tented Camp

Unser Flug, welcher etwa 30 Minuten dauerte, ging zum Grumeti Serengeti Tented Camp, welches im Serengeti Nationalpark liegt. Am Zielflughafen angekommen, wartete schon unser Ranger Steve auf uns. Nach einer herzlichen Begrüßung ging es dann auch schon wieder los. Zunächst dachten wir das unser Weg zum Camp wieder etwas mehr Zeit beanspruchen wird, jedoch kamen wir nach nicht einmal 10min Fahrt im andBeyond Grumeti Camp an.

Schon bei der Einfahrt ins Camp wurden wir überrascht, denn das gesamte Team stand am Eingang und sang für uns ein Lied, so dass bis zum Rest der Reise einen Ohrwurm hatten.

Nach unserer Ankunft zeigte uns das Team das gesamte Camp und man merkte sofort wie andBeyond es verwirklicht hatte das Camp an die Natur anzupassen, denn direkt vor dem Camp lag ein Flussarm des Grumeti River, an dem sich des öfteren Tiere blicken lassen. Zu dem Zeitpunkt unseres Aufenthalts war der Fluss fast ausgetrocknet, und man konnte einige Affen beobachten, die einem wenn man nicht aufpasste, sogar das Essen vom Teller klauten. Deswegen ist es auch besonders wichtig die Türen in den Lodges zu verschließen, da die Affen sich ansonsten Zutritt verschaffen und alles mitnehmen was ihnen in die Quere kommt. Wenn der Fluss nicht ausgetrocknet ist, kann man sogar Krokodile und Nilpferde beobachten. Optisch sind die Lodges im Grumeti Camp wirklich eine Augenweide. Sie sind im klassischen afrikanischen Stil eingerichtet, so dass man gut die Seele baumeln lassen kann. Besonders die Dusche unter freien Himmel ist ein Highlight, und macht das Duschen am Abend wirklich zu einem absoluten Erlebnis, da man eine schöne Aussicht auf den Sternenhimmel hat.  

Unser Hauptaugenmerk bei unseren Aufenthalten bei andBeyond lag auf den Safaris und somit ging es für uns schon kurz nach unserer Ankunft im Camp auf die erste Safari. Unser Ranger Steve, ist wirklich ein herzensguter Mensch und eine tolle Persönlichkeit! Er fragte am Anfang direkt nach unseren Wünschen, für die nächsten Tage und setze diese direkt im Anschluss in die Tat um. 

Auch im Grumeti Camp von andBeyond nutzten wir natürlich jeden Tag die Morgen- und Abendstunden, da hier einfach am meisten Tiere zu sehen waren und die Lichtverhältnisse am schönsten sind. Da Steve selbst begeisterter Fotograf ist und ein tolles Auge für den richtigen Moment hat, war es für uns eine Freude mit ihm unterwegs zu sein. Leider hatten wir am ersten Abend kein großes Glück mit dem Wetter, da es geregnet hatte, und sich dadurch die Tiere zurückgezogen hatten. Aus diesem Grund kamen wir nach nur kurzer Zeit von unserem ersten Game - Drive  zurück und verbrachten den restlichen Abend bei netten Gesprächen und gutem Essen und Drinks im Camp. 

Tipp: Schaut unbedingt einmal bei Steve in Instagram vorbei! 

Tierischer Tag im Serengeti Nationalpark

Am nächsten Morgen ging es für uns früh aus den Federn, denn es ging auf zum nächsten Game-Drive. Nach kurzer Zeit entdeckten wir zwei Löwen und konnten einzigartige Fotos machen und das schon an unserem zweiten Tag - unfassbar! Steve fotografierte nicht nur, sondern kannte sich auch sehr gut mit den verschiedenen Tierarten aus und konnte uns somit einiges erzählen und unser Wissen erweitern. Wir erfuhren, dass die beiden Löwen, die wir gerade fotografiert hatten Zwillingsbrüder sind. Der Name des einen war The Bold One, da er kaum eine Mähne hatte. Sein Bruder war jedoch mit einer prächtige Mähne geschmückt. Nach dieser ersten Begegnung wollte uns Steve etwas ganz besonders zeigen und fuhr mit uns Richtung Fluss. Auf dem Weg zum Fluss sahen wir unglaublich viele Giraffen und mussten das ein oder andere Mal anhalten, damit wir uns fotografisch austoben konnten. 

Am Fluss angekommen kamen wir aus dem Staunen nicht mehr raus. Vom Uferrand aus konnte man hunderte von Nilpferden sehen und vor allem hören, denn die Geräuschkulisse die die Tiere erzeugten, waren wirklich laut. Nach kurzer Zeit meinte Steve dann zu uns, ob wir nicht einmal ans Ufer möchten. Dies ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen, und gingen mit einem etwas mulmigen Gefühl ans Ufer. Dort angekommen trennten uns nur noch knapp 10 Meter von den Tieren. Dieser Moment war wirklich etwas ganz besonderes für uns, denn wir hätten uns niemals zu träumen gewagt, diesen Tieren einmal so nah sein zu können.

Nachdem wir unsere Fotos bei den Nilpferden gemacht hatte, wollte Steve uns noch ein einzigartiges Motiv bieten, bevor es wieder zurück zum Camp ging und das waren Krokodile. Diese waren keine zwei Minuten von den Nilpferden entfernt . Als wir an der besagten Stelle ankamen, hatten wir wirklich Glück, denn die Krokodile hatten gerade ein Nilpferd gerissen, das war für uns ein beeindruckendes und zugleich beängstigendes Bild. 

Nun ging es zurück ins Camp um die Seele baumeln zu lassen, bevor es abends wieder zum nächsten Game Drive losging. 

Nachdem wir den Nachmittag im Grumeti Camp verbracht hatten, ging es dann zum späten Nachmittag/Abend auf einen weiteren Game Drive. Bei dieser Safari lag unser Hauptaugenmerk darauf einen Leoparden zu sichten. Dies ist gar nicht so einfach, denn Leoparden sind in diesen Gegenden nicht so verbreitet, und generell verbringen sie die meiste Zeit eher in den dicht bewachsenen Büschen. Nachdem wir zahlreiche Tiersichtungen gemacht hatten, war immer noch keine Spur von einem Leoparden, obwohl wir einer Spur nachgefahren waren, die Steve von einem anderen Ranger bekommen hatte. Als wir die Hoffnung schon fast aufgegeben hatten, sah Steven dann in der Ferne einen Leoparden unter einem Baum sitzen. In diesem Moment war die Freude natürlich riesig und am Ende wurde diese noch damit übertroffen, dass wir uns dem Leoparden bis auf knapp zwei Meter nähern konnten. Dieses Erlebnis kann man wirklich nicht in Worte fassen! Nach dieser unbeschreiblichen Sichtung, ging es dann zurück in das Camp, um uns für den nächsten Tag zu stärken und auszuruhen, denn es sollte wie immer früh los gehen. 

Krönender Abschluss im Grumeti Serengeti Tented Camp 

Nach einer kurzen, aber erholsamen Nacht, ging es dann am nächsten Tag wieder los. Wir hatten geplant uns noch einmal auf die Suche nach dem Löwen namens Bold One zu machen, denn ich hatte ein Bild im Kopf, welches ich unbedingt noch umsetzen wollte. Nach längerer Zeit sah man dann in der Ferne einige Löwen und wir fuhren direkt zu ihnen. Genau in diesem Moment passierte mir ein Missgeschick, was unsere Planungen für die nächsten Tage komplett umwerfen sollte. Meine Kamera riss mir bei einer stärkeren Bodenwelle aus den Händen und viel in den Fußraum. Im ersten Moment dachte ich mir nicht viel dabei, denn ich gehe nicht sehr zimperlich mit meinen Arbeitsgeräten um, doch als ich sie aufheben wollte war die Ernüchterung groß. Das Bajonett der Kamera, sowie das Tele-Objektiv waren komplett rausgerissen und somit hinüber. Unser Fahrer Steve machte sich in diesem Moment große Vorwürfe, obwohl er natürlich nichts dafür konnte, ich hätte die Kamera einfach besser sichern müssen. Nach diesem Missgeschick brachen wir den Game - Drive erst einmal ab und fuhren zurück in das Camp. Die Zeit bis zum Nachmittag verbrachten wir im Camp und informierten uns über andBeyond. Wir erfuhren, dass andBeyond viele interessante Projekte hat, zu denen ich euch später mehr erzähle. 

Nachdem wir noch mehr über das Camp und andBeyond erfahren hatten, ging es am Abend auf den letzten Game - Drive, denn am nächsten Morgen hieß es Aufbruch in das nächste und letzte Camp unserer Afrikareise. 

Da mir mein Hauptobjektiv am Morgen kaputt gegangen war, ging es nun mit meiner zweiten Kamera, die ich Gott sei Dank noch mitgenommen hatte, und einem 16-55mm f2.8 auf die letzte Safari im Grumeti Camp. Viel erhoffte ich mir in diesen Moment nicht mehr, da es auch anfing zu regnen. Doch unser Ziel für den letzten Abend war es noch einmal Bold zu sehen und ich wollte da Beste daraus machen, denn meist wird man ja am Ende bekanntlich überascht. Lange Zeit sahen wir kaum Tiere, da diese sich auf Grund des Wetters versteckten. Doch plötzlich sahen wir einen Bau von Erdmännchen. Steven hielt direkt an und wir stiegen aus, um uns den Bau etwas genauer anzuschauen. Wir kamen so nah an den Bau heran, dass wir die Erdmännchen schon fast berühren konnten. Die Tiere waren überhaupt nicht scheu, was uns wirklich sehr verwunderte. Nachdem wir wieder ins Auto gestiegen waren, merkte man langsam wie die Sonne raus kam und sich anfing durch die Wolken zu brechen. Wie sich später herausstellen sollte, bahnte sich ein wunderschöner und unbeschreiblicher Sonnenuntergang an.

Wir fuhren weiter und sahen schon bald in der Ferne einen Löwen. Natürlich fuhren wir sofort hin! Es war tatsächlich der gesuchte  Bold One, der mitten auf einer freien Fläche lag. Ich konnte mein Glück kaum fassen, denn genau dieses Bild hatte ich die ganze Zeit im Kopf, ein Löwe im Abendlicht.  Da mein Teleobjektiv ja leider kaputt gegangen war, überlegte unser Ranger nicht lange und fuhr so dicht an den Löwen heran wie es ging. So konnte ich alles umsetzen was ich im Kopf hatte. So nah an einem Löwen zu sein war natürlich auch ein etwas mulmiges Gefühl, jedoch werde ich diesen Augenblick niemals vergessen. So intensiv von einem Löwen in der freien Wildbahn angeschaut zu werden ist wirklich ein einmaliges Erlebnis! 

Nach diesem krönenden Abschluss ging es zurück in das Camp wo wir noch einmal den letzten Abend genossen, bevor es dann am nächsten Morgen auf in das nächste Camp gehen sollte. 

Verpflegung 

Das andBeyond Grumeti Camp stellte sich sofort auf uns ein und packte uns für jeden Morgen ein herzhaftes Frühstück ein. Unser Ranger Steven baute während unserer Safari immer ein traumhaftes Frühstück auf, das man sich schöner nicht erträumen konnte. 

Wenn man dann von seinem Game - Drive am Morgen zurückkehrt, kann man im Grumeti Serengeti Tented Camp wunderbar entspannen und die Seele baumeln lassen. Etwas ganz besonderes an diesem Camp ist der Pool, den je nach Jahreszeit kann man von dort aus Tiere beobachten, die sich am Fluss aufhalten. Wie bereits erwähnt konnten dutzende Affen beobachten, die sogar am Pool vorbei schauten. 

Wenn man am Mittag Hunger bekam, stand einem im Camp eine Auswahl von zwei Menüs bereit, zwischen denen man wählen konnte. Natürlich kann man auch kombinieren oder auch beides probieren.

Zwischen 15:00 – 16:00 Uhr geht es für die Touristen die es wünschen zu einer Safari zum Sonnenuntergang. Diese endet dann meist gegen 19:30 Uhr, und danach kann man direkt zum Abendessen, bei dem man ebenfalls eine Auswahl zwischen zwei Menüs hat. Das Essen war wirklich ein Gaumenschmaus und die Köche/Köchinnen haben wirklich großartige Arbeit geleistet.

Nachdem Abendessen ging, es dann meist noch einmal an eine Feuerschale, an denen uns das Team des Camps mit Drinks versorgte. An der Feuerschale kam man schnell ins Gespräch mit anderen Besuchern des Camps, und lernte so schnell neue Leute kennen. Es war wirklich faszinierend aus welchen Teilen der Welt die Gäste überall kamen.

Aufbruch in ein neues Camp

Am nächsten Morgen ging es nach einer wehleidigen Verabschiedung des gesamten Teams direkt zum Flughafen von Grumeti. Mit knapp 45 Minuten Verspätung kam dann endlich unsere Maschine an, und wir verabschiedeten uns von unserem Ranger Steven, der uns die letzten Tage wirklich wundervolle Momente beschert hatte. 

Nach kurzer Zeit startete der Pilot dann auch schon wieder die Maschine und es sollte für uns weiter gehen und zwar zum andBeyond Bateleur Camp im Masia Mara National Reserve in Kenya. Der Flug sollte knapp 1:10 Stunden dauern, und er verlief leider nicht so reibungslos wie die Flüge zuvor. Denn nach knapp 25 Minuten Flug, merkten wir auf einmal wie dem Piloten sein Kopf immer weiter absackte und er völlig entspannt in seinem Sitz saß. In diesem Moment war uns klar, der Pilot ist eingeschlafen! Da es auf dem Flug viele Turbulenzen gab, wurde der Pilot durch den Schreck relativ schnell wieder wach und wir atmeten wieder durch. 

Nach kurzer Zeit setze der Pilot dann mitten im Nirgendwo zur Landung an. Wir waren ziemlich überrascht, da wir davon ausgingen das wir einen Direktflug  hatten, aber da hatten wir uns scheinbar geirrt und stiegen somit etwas irritiert aus dem Flugzeug. Nach kurzer Zeit holte uns dann ein Herr ab, der uns Dokumente zum Ausfüllen gab, damit es uns möglich war nach Kenia einzureisen. 

Nachdem wir die Dokumente ausgefüllt hatten, ging es dann mit dem Auto zum Flughafen in Kenia, um von dort aus unsere Reise zum andBeyond Bateleur Camp fortzusetzen. Die Fahrt zum Flughafen war am Ende sogar ein kleines Highlight, denn wir fuhren durch Gebiete, die wir aus der Luft vermutlich so nicht gesehen hätten. Es war wirklich faszinierend zu sehen wie die Menschen in den kleinen Städten leben. An der Grenze gab es dann noch einmal ein kleines Problem, denn wir hatten einen Impfpass verloren, der für die Anreise nach Kenia immer noch vorgeschrieben ist, bezüglich der Gelbfieberimpfung. Unser Fahrer kümmerte sich aber sofort um dieses Problem und so war die Anreise nach Kenia kein Problem und wir konnten den letzten Teil der Fahrt antreten. 

Am Flughafen angekommen mussten wir dann noch einmal knapp eine Stunde warten, bis unser letzter Flug bis zum Ziel starten konnte. Mit etwas Verspätung ging es dann auf zum Camp.

Tipp: Wenn ihr die Möglichkeit habt Costal Ait zu vermeiden, würden wir euch dies nach unseren Erfahrungen raten. Die anderen Airlines haben hier eine deutlich bessere Qualität, auch was die Pünktlichkeit betrifft. 

Ankunft im andBeyond Bateleur Camp

Nach unserer Landung wurden wir von dem andBeyond Bateleur Camp Team mit einem kurzen Willkommensdrink und einem Snack begrüßt, danach ging es dann mit unserem Ranger Richtung Lodge. An der Lodge angekommen wurden wir noch einmal mit einem Lied empfangen. Danach wurde uns erst einmal das komplette Camp gezeigt. Das Bateleur Camp hat seinen ganz eigenen Charme und wurde perfekt in die Landschaft integriert. Im Vergleich zu den anderen Camps gab es hier nur einen Unterschied und zwar ist das Camp von einem Zaun umringt, der aber kaum auffällt. Die einzelnen Zimmer sind in neuen kleineren Häusern. Diese liegen zwischen den Bäumen, was wirklich eine tolle Kulisse ist, besonders weil überall Affen in den Bäumen sind und herumspringen. Deswegen auch unbedingt hier auf verschlossene Türen achten!

Das andBeyond Bateleur Camp lädt definitiv zum Entspannen ein. Luxus und Komfort wird hier wirklich groß geschrieben, besonders die Pool-Landschaft ist fantastisch. Als Gast des Bateleur Camps darf man auch die Pool-Landschaften und andere Aktivitäten des Kichwa Tembo Tented Camp mit benutzten, welches knapp zehn Minuten Fußweg vom Bateleur Camp entfernt ist.

Da wir die kompletten letzten Tage immer unterwegs waren, nutzen wir unseren letzten Aufenthalt im Bateleur Camp, um etwas zu entspannen. Der Service dort ermöglichte dies wirklich sehr gut, da dieser hervorragend war. 

Im Bateleur Camp kann man natürlich auch auf einen Game - Drive fahren, was wir uns natürlich auch nicht nehmen ließen. Hier ist uns sofort ein großer Unterschied zu den letzten Tagen aufgefallen. In diesem Nationalpark durfte man die Wege nämlich nicht verlassen, man musste am Anfang erst durch das Oloololo Gate fahren um den Park betreten zu dürfen. Auf Grund dessen, dass man hier die Wege nicht verlassen durfte, kam man natürlich nicht so nah an die Tiere heran, deswegen sollte man hier auf keinen Fall sein Tele-Objektiv vergessen. Da meins ja leider im Grumeti Camp kaputt gegangen war, stellte sich für mich die ganze Sache etwas schwierig dar. Zum Glück hatte meine Begleitung aber noch ein 400mm dabei, was mir noch das ein oder andere Motiv bescherte. Leider war es im Nationalpark sehr voll und man hatte oft andere Anbieter mit im Bild. Dadurch das einige Autos unterwegs waren, verschreckte dies auch des öfteren die Tiere, was wirklich sehr schade war. 

Nach den Game Drives ging es dann wieder zurück ins Camp, um uns etwas auszuruhen. Besonders die Abende im Bateleur Camp waren wirklich schön, besonders durch die Tische die zum Abendessen hin wirklich sehr exklusiv aufgebaut wurden. Somit konnte man die Abende entspannt ausklingen lassen. 

An unseren letzten Tagen im Bateleur Camp ging es dann für uns wieder zurück nach Nairobi, wo wir noch einen Tag Aufenthalt hatten. An diesem Tag konnte man noch einmal die kompletten letzten Wochen Review passieren lassen. Wir haben in der Zeit wirklich viel erlebt und Neues kennengelernt. Eines steht auf alle Fälle fest, Tansania und Kenia haben uns definitiv in ihren Bann gezogen. Wir hoffe sehr, das wir im nächsten Jahr noch einmal Afrika bereisen können, um noch mehr Eindrücke für euch und für uns zu gewinnen. 

Unterschied/ Fazit 

Der Unterschied, zwischen den beiden Camps lag für uns definitiv in den Game-Drives. Diese sind im Grumeti Game Reservart wirklich eine ganz andere Erfahrung, da man hier noch einmal auf eine ganz andere Art und Weise mit den Tieren in Kontakt kommt. Da auch im Grumeti Game Reservart deutlich weniger Anbieter gewesen sind, waren die Safaris hier auch deutlich exklusiver als im Bateleur Camp. Das Bateleur Camp hat seine Stärken definitiv im Bereich der Erholung, denn hier kann man die Seele wirklich baumeln lassen. Was die Verpflegung betrifft müssen sich beide Camps nicht verstecken, hier sind beide auf einem hohen Niveau und es sollte für jeden etwas dabei sein. 

Wir würden jeden der viel Wert auf Fotografie und Abenteuer legt, das Grumeti Game Reservart empfehlen, hier sind einzigartige Bilder garantiert und auf alle Fälle auch das ein oder andere Abenteuer! Wer dagegen Erholung sucht und dazu noch die ein oder andere Safari besuchen möchte, der ist im Bateleur Camp in Kenia wirklich sehr gut aufgehoben denn das Bateleur Camp bietet wirklich eine gute Mischung aus Luxus und Safari. Am Ende muss wohl jeder für sich entscheiden was seinen Bedürfnissen mehr entspricht. Aber auch eine Kombination aus beiden Camps können wir empfehlen! 

andBeyond Projekte

Africa Foundation: 

Einst Teil von andBeyond und genannt Phinda Community Developement Trust Fund ist die Africa Foundation seit 1992 eine eigenständige NGO, die in enger Zusammenarbeit mit andBeyond die Anliegen der um die Lodges lebenden Bevölkerung aufnimmt und sie mithilfe von Crowd-Funding realisiert. Gemeinsam setzen die beiden Partner nachhaltige Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen, Trinkwasser, Umwelt- bzw. Naturschutz um und fördern die Entwicklung von Kleinunternehmen. Simon Saitoti, Leiter des kenianischen Ablegers der Africa Foundation, realisierte beispielsweise gemeinsam mit den umliegenden Gemeinden soeben den Bau der Sabaringo Schule in der Nähe der andBeyond Camps Bateleur und Kichwa Tembo. Die Schule versammelt 200 Kinder aus einem Umkreis von rund 50 Kilometern. Sollte der Schulbesuch an den finanziellen Möglichkeiten der Eltern scheitern, finanziert die Stiftung ein Stipendium. Im südafrikanischen Phinda arbeitet andBeyond gemeinsam mit der Africa Foundation ebenfalls am Bau einer Schule und einer Klinik. 

Rhinos Without Borders: 

Alle acht Stunden fällt ein wildlebendes Nashorn der Wilderei zum Opfer - seit 2008 sind es rund 7.130 Tiere. Somit verlieren mehr Dickhäuter ihr Leben als sie geboren werden. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat sich der andBeyond Conservation Manager Les Carlise mit Great Plain Conservation zusammengeschlossen und eines der größten Umsiedelungsprojekte initiiert: 100 Nashörner wurden bis dato von den von Wilderei betroffenen Gebieten Südafrikas nach Botswana umgesiedelt. 

Die in Südafrika vermehrt illegal gejagten Nashörner stammen aus bestehenden Populationen mit einer vergleichsweise hohen Verbreitungsdichte. Die niedrige Wilderei-Rate in Botswana liegt vor allem an dessen Null-Toleranzpolitik gegenüber Wilderern und dem Einsatz einer Anti-Wilderei-Einheit. ( Quelle: andBeyond )

Solltet ihr noch Fragen haben, dann schreibt mir einfach eine E-Mail

Informationen und weiterführende Links 

Im Anhang findet ihr noch verschiedene Infos von andBeyond, sowie allgemeine Informationen.

andBeyond

andBeyond Bateleur Camp

andBeyond Grumeti Serengeti Tented Camp

Instagram: @patrickpfaff@andbeyondtravel, @segara

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Der Aufenthalt in den Lodges erfolgte auf Einladung andBeyonds


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