Singita

Gastfreundlichkeit, Luxus und Naturschutz als eine Einheit

Vor etwa zwei Monaten hatten wir das große Glück, mit einem außergewöhnlichen Luxuslodge-Anbieter Namens Singita nach Afrika zu fliegen. Die Besonderheit dieses Anbieters ist eindeutig, das Konzept ihrer drei Singita Säulen, welche den Erhalt von wichtigen Lebensräumen, den Schutz der darin lebenden Tiere und die enge Zusammenarbeit und nachhaltige Integration der benachbarten Dörfer beinhaltet.

Seit etwa 25 Jahren setzt Singita Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit und Safarierlebnissen und trägt dazu bei, dass mehr als 400.000 Hektar Land erhalten bleiben und geschützt werden. Sie ermöglichen den Menschen auf ihren Reisen, somit einzigartige Erfahrungen und Begegnungen mit dem Land und der Tierwelt. Angefangen hat alles im Jahre 1993 mit der Singita Ebony Lodge im Sabi Sand Reservat. Seither sind 12 preisgekrönte und umweltsensible Safari-Lodges in Südafrika, Tansania und Simbabwe entstanden. Im August 2019 eröffnet die 13. Lodge, die den Namen „Singita Kwitonda“ tragen wird und in Ruanda liegt. Die 13. Lodge bietet dann ein Berggorilla-Trekking an. Dadurch ist sie kombinierbar mit einer Safari in Tansania. 

Des Weiteren ermöglicht Singita den Menschen durch verschiedene Projekte im Naturschutz, und der Nachhaltigkeit mitzuwirken. Zu den Projekten, die ich kennenlernen durfte, werde ich euch später noch näheres erzählen. 

Die Reise geht los! 

Unsere Reise startete am Flughafen in Frankfurt. Von dort aus ging es nach Nairobi. Die Flugdauer betrug etwa acht Stunden. In Nairobi, angekommen wurden wir von den ersten Eindrücken schon etwas erschlagen und mussten diese erst einmal sacken lassen, da es komplett anders war als man es aus Deutschland gewohnt ist. Leider ging hier auch schon direkt etwas schief. Unser Gepäck wurde auf Nairobi gebucht und nicht auf den Kilimanjaro International Airport in Tansania. Durch diesen Fehler mussten wir erst einmal unser Gepäck suchen. Zum Glück waren die Mitarbeiter am Flughafen alle sehr freundlich und hilfsbereit. Somit fand sich unser Gepäck schnell wieder und wir konnten zum nächsten Terminal weitergehen, um bei Kenya Airways den Check-In durchzuführen.

Nachdem wir bei Kenya Airways durch den Check-In waren, ging alles sehr chaotisch und hektisch zu. An jeder Anzeigetafel stand ein anderes Gate für unseren Flug, und auch die Mitarbeiter wussten nicht Bescheid, und konnten uns somit keine genauen Informationen geben. Kurz vor Abflug kam uns ein Paar aus Frankreich entgegen, dieses hatte zum Glück herausbekommen, um welches Gate es sich nun letztendlich handelte und wo dieses sich befand. Somit schlossen wir uns ihnen an, damit wir das Flugzeug noch rechtzeitig erreichen konnten.

Tipp: Wenn ihr von Nairobi aus mit Kenya Airways fliegt, plant mehr Zeit ein! Hier kann einiges schiefgehen und ein Großteil der Mitarbeiter kann einem leider kaum weiterhelfen. 

Nach unseren Komplikationen in Nairobi kamen wir nach einem weiteren zwei stündigen Flug am Kilimanjaro International Airport an. Der Flughafen war komplett leer, da wir mitten in der Nacht ankamen. Nachdem wir durch den Sicherheitsbereich kamen und unsere Pässe kontrolliert wurden, ging es weiter nach draußen, wo wir eigentlich unseren Fahrer antreffen sollten. Leider war von unserem Fahrer weit und breit keine Spur. Natürlich bekamen dies andere Fahrer vom Flughafen mit und so gaben sich insgesamt sechs Personen als Dilli aus. So hieß unser Fahrer der Agentur DMC, der eigentlich vor dem Flughafen mit einem Namensschild stehen sollte und uns weiter zum Flughafen nach Arusha bringen sollte. 

Nach einer gefühlten Ewigkeit tauchte, dann ein Fahrer auf der sich als Dilli ausgab. Er zeigte uns auf seinem Smartphone eine Nachricht in der stand, dass er den Auftrag übernehmen müsse, da unser eigentlicher Fahrer Dilli wohl einen Unfall gehabt hatte. Mir kam das ganze sehr komisch vor und ich klingelte erst einmal den Agentur-Chef des Fahrunternehmens DMC aus dem Bett. Dieser bestätigte den ganzen Sachverhalt und wir traten beruhigt die knapp einstündige Fahrt nach Arusha an. 

Kaum waren wir auf der Straße, musste unser Fahrer auch schon wieder anhalten. Plötzlich tauchte mitten im Nirgendwo eine Polizeikontrolle auf, die uns kontrollieren wollte. Nachdem unser Fahrer mit der Polizei alles klären konnte, ging es für uns weiter. Während der Fahrt konnten wir leider nicht viel sehen, da es komplett dunkel war, und auch die Straßen nicht sehr gut beleuchtet waren. Nach gut 1 1/2 Stunden erreichten wir endlich Arusha. Da wir noch knapp sechs Stunden Aufenthalt hatten, und der Flughafen erst um 6:00 Uhr aufmachte, fuhr unser Fahrer mit uns zur Coffe Lodge, damit wir unsere Zeit dort überbrücken konnten. Die Coffe Lodge machte uns tatsächlich um 4:00 Uhr morgens auf. Sie machten uns sogar noch ein leckeres Amerikanisches-Frühstück. Die Coffe Lodge in Arusha ist sehr bekannt bei Touristen, die auf der Durchreise sind, da man hier sehr gut seine Wartezeit überbrücken kann. Viele der Touristen übernachten dort, damit sie am nächsten Tag von Arusha weiter fliegen können.

Nach gut drei Stunden Aufenthalt ging es für uns endlich zum Flughafen. Dort angekommen verabschiedeten wir uns von unserem Fahrer, und gingen in den Flughafen hinein. Im Flughafen selbst ging alles sehr schnell und wir waren nach gut zwei Minuten im Wartebereich. Dieser war leider komplett im Freien. Um diese Uhrzeit war es wirklich noch sehr kalt, deswegen waren wir froh, als die letzten drei Stunden Wartezeit vorbei waren, und wir endlich in die Cessna von Grumeti Air einsteigen konnten. 

Nach einem knapp einstündigen Flug landeten wir auf der Landebahn von Lamai, die im Serengeti Nationalpark liegt, und wurden von unserem Ranger Namens Jeremiah an der Landebahn abgeholt. Nach einer herzlichen Begrüßung von unserem Ranger ging es noch einmal los, auf eine 45 minütige Fahrt zum Mara River Tented Camp von Singita.

Schon auf dem Weg zum Camp sahen wir so viele Tiere, dass wir aus dem Staunen nicht mehr rauskamen. Da waren die 36 Stunden, die wir schon auf den Beinen waren schnell vergessen. 

Ankunft im Mara River Tented Camp & erste Eindrücke und Erfahrungen 

Nach gut einer 3/4 Stunde und unzähligen Tiersichtungen kamen wir im Mara River Tented Camp an. Das Camp überzeugte uns direkt durch seinen Aufbau und durch die nachhaltige Philosophie auf die das Camp basiert. Nun leuchtete uns auch die Benennung von Singita ein, welche übersetzt „Ort der Wunder“ bedeutet. Man war vom ersten Moment an wie gefangen von der Schönheit dieses Ortes. 

Das Camp bezieht seinen kompletten Strombedarf durch eine eigene Solaranlage. Die verwendeten Materialien im Camp, wie z.B. Leinen, Stein und Leder in Massai-Farben, sowie Kunstwerke von afrikanischen Künstlern, versprühten einen gemütlichen Boheme-Charme. Dadurch, dass sich das Camp so gut in die Natur fügt, bietet es einen idealen Ausgangspunkt, um die große Wanderung der Gnus hautnah mitzuerleben. Außerdem bietet dieses und auch die anderen Camps von Singita nur eine streng limitierte Gästeanzahl an, um den Menschen und auch den Tieren die benötigte Entspannung und Ruhe zu bieten die sie benötigen. 

Unsere Tage im Mara River Camp fingen jeden Morgen sehr früh an, da wir schon zum Sonnenaufgang unterwegs sein wollten, damit wir die Tiere im schönsten Licht fotografieren konnten. Jedoch mussten wir auch feststellen, dass die Lichtverhältnisse komplett anders als in Deutschland waren, und man selbst bei greller Mittagssonne einzigartige Momente festhalten konnte. Zum Sonnenauf- und Untergang kann man aber am meisten Tiere beobachten, da es den Tieren am Tage zu heiß ist und sie zu dieser Tageszeit den Schatten bevor ziehen. Deswegen nutzten wir stets die Morgen- und Abendstunden um auf einen Game-Drive aufzubrechen. 

*Game Drive - Die Aktivität hinter einer Safari 

Unser Ranger Jeremiah kannte sich sehr gut aus, da er meist die Tiere auf Anhieb fand, weil er ganz genau wusste, wo diese sich aufhielten. Im Gegensatz zu vielen anderen Veranstaltern, die unterwegs waren, fuhr unser Ranger auch mal abseits der Wege, wodurch wir noch ganz andere Einblicke bekamen, wie in der unmittelbaren Nähe der Wege. Jeremiah nahm auf unsere Bedürfnisse viel Rücksicht, und war stets bemüht dicht an die Tiere ran zufahren, dass wir sie möglichst im besten Licht fotografieren konnten.

Auch die Abende und Nächte im Camp waren einzigartig und etwas ganz besonderes. Zu dieser Zeit hatten sich viele Tiere um das Camp herum angesiedelt. 

Ich lebe momentan in Berlin und höre jeden Abend denn Großstadtlärm. Im Vergleich zum Mara River Camp hörte man nachts nur den Fluss und die Tiere, welches eine tolle Abwechslung gewesen ist, obwohl die Nächte für uns sehr kurz waren.

Fotografisch bietet die Gegend wirklich eine große Vielfalt an. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich und die Vielfalt der Tiere ist auf engsten Raum sehr groß. So hat man die Möglichkeit in kürzester Zeit viele verschiedene Tiere in ihren unterschiedlichen Lebensräumen zu beobachten und zu fotografieren.

Verpflegung 

Wenn man jeden Morgen schon vor dem Sonnenaufgang los möchte, verpasst man natürlich auch das Frühstück. Das Camp stellt sich sofort individuell auf jeden Besucher ein, und packt für die Touristen, welche schon morgens vor dem Sonnenaufgang unterwegs sein wollen, das Frühstück einfach ein. Dementsprechend kann man dann später an einem wunderbaren Platz in der Natur gemütlich frühstücken. 

Wenn man dann von seinem Game Drive am Morgen zurückkehrt, kann man im Mara River Camp wunderbar entspannen und die Seele baumeln lassen. Das Schöne am Camp ist, das es nah am Fluss gelegen ist und man so immer wieder vom Camp aus Tiere beobachten kann, wie sie am Fluss trinken. 

Bekommt man am Mittag Hunger, steht einem im Camp eine große Auswahl an verschiedenen Leckereien bereit an denen man sich bedienen kann. Zwischen 15:00 – 16:00 Uhr geht es noch einmal auf einen Game-Drive zum Sonnenuntergang. Dieser endet meist gegen 19:00 Uhr im Camp. Danach ging es dann direkt zum Abendessen, bei dem man immer eine Auswahl zwischen zwei Menüs hatte. Das Essen im Mara River Camp war wirklich ein echtes Highlight und man muss der Köchin wirklich ein großes Lob für ihre hervorragend geleisteten Kochkünste aussprechen.

Nachdem Abendessen ging, es dann noch einmal an eine Feuerschale, an denen uns das Team des Camps mit Drinks versorgte. Der Camp-Manager kam jeden Abend zu uns, um mit uns über das Erlebte zu sprechen, und er schaute sich auch gern die bisher entstandenen Bilder an, und war selbst immer wieder aufs Neue fasziniert.

Nachdem wir die Abende am Lagerfeuer ausklingen ließen, ging es für uns zurück in die Zelte. Den früh um 4:00 Uhr hieß es wieder aufstehen, um sich auf das nächste Abenteuer vorzubereiten.

Aufbruch in ein neues Camp/Abenteuer 

Nach drei Tagen und unzähligen Erlebnissen ging es für uns weiter in das Sabora Camp von Singita. Mit großer Wehmut, aber auch Neugier ging es für uns wieder auf eine 45 minütige lange Fahrt zum Flughafen von Lamai, wo uns eine Flugmaschine von Grumeti Air abholte. Der Flug zum nächsten Flugplatz dauerte nur knapp 40 Minuten und wir konnten in dieser Zeit noch einmal die letzten Tage im Mara River Camp Revue passieren lassen. Somit stellte sich vor allem die Fragen, was jetzt überhaupt noch so alles auf uns zukommen könnte, nachdem wir so einen unglaublichen Start hatten?!

Nach 40 Minuten kamen wir dann im Grumeti Game Reservat in Sasakwa an, und wurden sofort herzlich von unserem Ranger Jimmy in Empfang genommen. Nach einer kurzen Begrüßung ging es auch schon los, auf eine 50 minütige lange Fahrt zum Sabora Tented Camp. Auf dem Weg zum Camp dachten wir wirklich das wir träumen würden, denn wir sahen noch mehr Tiere als in dem Camp zuvor. Jimmy erzählte uns auf der Fahrt zum Camp sehr viel, vor allem über die einzelnen Projekte von Singita. Einige dieser Programmpunkte hatte uns das Camp für die nächsten Tage rausgesucht, auf diese waren wir sehr gespannt! 

Die Anfahrt zum Camp verging durch das intensive Gespräch mit Jimmy sehr schnell und auch durch die gut angelegten Straßen war die Fahrt sehr angenehm. Das die Straßen hier so gut angelegt waren lag daran, dass das Saboara Camp in einem Privaten Reservat lag. In diesem lagen noch 4 weitere Luxus Lodges von Signita, jede mit einem unterschiedlichen Stil und Konzept. Im Camp angekommen bekamen wir erst einmal alles gezeigt und eine Camp-Führung. Das Sabora Tented Camp lag inmitten der Serngeti Ebene und war im klassisch - afrikanischen Stil eingerichtet. Nämlich mit einem Hauch kolonialen Einflüssen aus den 20er Jahren. Wir waren sehr begeistert, da es noch einmal völlig andere Eindrücke gab, als wie im Mara River Tented Camp zuvor. Ein weiteres besonderes Erlebnis war die zweite Nacht im Camp, da etwa 17 Löwen das Camp durchquerten. Im ersten Moment war dies ein mulmiges Gefühl, doch es war wirklich ein unvergessliches Erlebnis. Auch von der Terrasse aus konnte man morgens immer wieder Löwen sehen, die nicht sehr weit entfernt waren. Denn in unmittelbarer Nähe der Terrasse war ein Wasserloch für die Tiere. Unser Ranger erzählte uns, dass vier Tage vor unserer Anreise 24 Giraffen direkt am Camp gewesen seien. Das hätten wir gerne miterlebt! 

Am zweiten Tag im Camp startete der Tag wieder sehr früh, denn es ging am Morgen direkt auf einen Game Drive und im Anschluss zur sogenannten Community. Hier besuchten wir eine Familie, die uns zeigte wie sie lebt. Es war wirklich faszinierend zu sehen, wie glücklich die Menschen mit so wenig „Hab und Gut“ waren, davon sollte sich jeder wirklich eine Scheibe abschneiden, denn in Europa wäre dies glaube ich unvorstellbar. Man kennt solche Dörfer und Familien aus dem Fernsehen, worüber immer wieder berichtet wird. Doch so etwas einmal mit den eigenen Augen zu sehen, war wirklich eines der größten Erlebnisse in Afrika. Nachdem wir die Familie besucht hatten, ging es für uns noch weiter auf den einheimischen Markt in dem Dorf Natta Village. Das Markt Projekt von Singita in diesem Dorf heißt CHOMACOS. 

Die Safaris kamen im Camp ebenfalls nicht zu kurz. Diese wurden vom Camp so geplant, dass sie immer zwischen den einzelnen Besuchen der Projekte lagen. Viel kann man zu den Safaris nicht sagen, denn all das was wir im Mara River Camp schon erlebt hatten, erlebten wir im Sabora Tented Camp noch einmal. Nur mit dem Unterschied, dass die Tiere um eine Vielzahl mehr waren und sie wirklich sehr nah an die Fahrzeuge kamen. Dadurch konnten wir unvergessliche Bilder von Löwen aufnehmen.

Generell muss man sagen, dass die Safaris im Privaten Reservat im Punkt der Exklusivität noch einmal etwas anderes sind. Im Grumeti Game Reservat sind wirklich nur Fahrzeuge von Singita unterwegs. Somit ist die Anzahl von Fahrzeugen wirklich überschaubar und man merkt es auch den Tieren an, denn die sind im Grumeti Game Reservat wirklich zutraulicher was den Menschen betrifft. Das Grumeti Game Reservat ist 142.000 Hektar groß und wird seit 2006 von Singita verwaltet. Wir haben in den drei Tagen Aufenthalt gefühlt die gesamten 142.000 Hektar zu Gesicht bekommen. Im Allgemeinen muss man aber sagen, dass die Safaris in beiden Reservaten eine gute Mischung ergeben haben, denn in beiden bekommt man viel geboten und man sollte sofern man die Möglichkeit hat beide Camps besuchen, da die Landschaften sich zum Teil stark unterscheiden und man so einen Eindruck der verschiedenen Gebiete und deren Bedeutung bekommt. 

Der für uns größte Unterschied zwischen den beiden Camps lag definitiv in den Projekten von Singita die wir im Grumeti Game Reservat gezeigt bekamen. Denn ansonsten nehmen sich beide Camps wirklich nicht viel von einander. Was die Verpflegung betrifft sind beide Camps auf einem gleichen Niveau. Wer sich nur für die Safaris interessiert und sich fotografisch austoben möchte, kann mit beiden Camps nichts falsch machen. Hier bekommt man in beiden Camps eine großartige Landschaft geboten und eine tolle Vielfalt an Tieren zu sehen. 

Projekte von Singita 

School of Cooking & Community

In der sogenannten School of Cooking & Community bildet Singita Jugendliche der umliegenden Dörfer zu Köchen aus, um ihnen so eine Zukunft zu bieten und somit ihre Familien zu unterstützen. Ein weiterer wichtiger Punkt der School of Cooking ist, die Abmachung dass wenn die Kinder die Möglichkeit der Ausbildung bekommen, die Familien nicht mehr Jagen dürfen. Sie bekommen auch die Chance anschließend in den Camps von Singita angestellt zu werden. So haben am Ende alle etwas von der School of Cooking. Was das Wichtigste ist, das etwas für den Tierschutz getan wird, was in der heutigen Zeit einen sehr wichtigen Stellenwert einnimmt. 

Außerdem besteht auch die Möglichkeit, dass Gäste der Camps an Kochkursen in der School of Cooking & Community teilnehmen können und einen Einblick in die Arbeit der Köche und Köchinnen bekommen. Somit hat man die Chance typisch afrikanische Gerichte auszuprobieren. 

Singita Grumeti Fund Joint Operations Centre 

Am letzten Tag besuchten wir das Singita Grumeti Fund Joint Operations Centre im Grumeti Game Reservat, in der es darum geht, mögliche Wilderer aufzuspüren und das Jagen zu verhindern. In dieser Station wird mit modernster Technik der gesamte Park überwacht und auch die Tiere beobachtet. Zudem fahren die einzelnen Ranger täglich raus, um ausgelegte Fallen, wie z.B. Stacheldraht zu finden und diesen einzusammeln. Des Weiteren werden in der Station Hunde ausgebildet und darauf vorbereitet Wilderer ausfindig zu machen. Drei von den Hunden waren zum Aufspüren der Wilderer, sowie einer der Hunde zur Tiersuche eingesetzt wurde.

Es war wirklich erstaunlich, was die Hunde in so einem großen Gebiet alles leisten und verhindern können, ebenso war es auch ein interessanter Einblick in den Arbeitsalltag der Ranger.

Aufgrund der ins Leben gerufenen Projekte von Singita, konnte eine 4,5-fache Zunahme der Säugetierbiomasse seit 2003 festgestellt werden. Luftuntersuchungen haben ergeben, dass die Anzahl der Löwen signifikant gestiegen sind und auch die Anzahl anderer Tierarten haben sich in diesem Gebiet stark erhöht. 

Fazit

Unser Fazit zu unserem ersten Teil der Afrika Reise ist, dass sie nicht hätte besser anfangen können. Besonders beeindruckend war es zu sehen, dass eine Einheit aus Gastfreundlichkeit, Luxus und Naturschutz wirklich funktionieren kann. Viele würden dies im ersten Moment vermutlich nicht für möglich halten. Was das leibliche Wohl betrifft, kann man in beiden Camps von Singita nichts negatives anmerken. Der Service und die Verpflegung waren mehr als nur gut, wenn nicht sogar hervorragend und man hat sich sofort willkommen und heimisch gefühlt. 

Lässt man die letzten Tage einmal Revue passieren, war definitiv alles ein Highlight. Jedoch ist eine Sache besonders im Kopf hängen geblieben und zwar der Besuch bei der Community und der anschließende Besuch bei der Singita School of Cooking & Community. Ich kann jedem nur empfehlen, der einmal in Afrika in den Singita Camps zu Besuch ist, dass er versuchen sollte sich diese zwei Projekte einmal anzuschauen. Auch wenn die Game-Drives wirklich wunderschön sind und die anschließenden Bilder eine Erinnerung fürs Leben sind, kann ich garantieren, dass der Besuch bei der Community sich wirklich im Kopf und im Herzen einbrennen wird und man dadurch sein eigenes Leben noch einmal mehr hinterfragt und reflektiert. 

Teil 2 unserer Afrikareise 

In einigen Tagen erscheint der zweite Teil des Blogartikels über unsere Afrika-Reise. Ich hoffe, euch haben die Einblicke in die Camps von Singita und die Projekte, sowie die Game-Drives gefallen. 

Solltet ihr noch Fragen haben, dann schreibt mir einfach eine E-Mail

Informationen und weiterführende Links 

Im Anhang findet ihr noch verschiedene Infos von Singita, sowie allgemeine Informationen. 

Singita Grumeti

Lamai Region

Conservation in Tansania

Wildlife Stories der Guides aus allen Gebieten

Tipps rund ums Fotografieren – viele Guides bei Singita sind auch passionierte und gute Fotografen

Instagram: @patrickpfaff@singita@uschilieblpr

Werbung 

Der Aufenthalt in den Lodges erfolgte auf Einladung Singitas


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